2014

Westfalen Culinarium in Nieheim (Bild: Webseite Nieheim)

Am 27.09.2014 fand die alljährliche Fahrt ins Blaue statt. Die DRK Mitglieder fuhren mit dem Buss in die Nähe von Warendorf um sich ein leckeres Frühstück schmecken zu lassen. 

Weiter ging es nach Nieheim bei Bad Oenhausen. In dem 4500 Seelen Ort legt man Wert auf Culinarisches aus Westfalen. So konnten wir das westfälische Schinkenmuseum besichtigen.

Natürlich gab es zum Mittag auch leckeren Schinken...

In den Nachmittagsstunden besichtigten wir noch eine Käserei. -ein sehr interessanter und schöner Tag.

...auch in diesem Jahr war das Billerbecker DRK auf der Pfingstwoche in Coerfeld an jedem Abend vertreten.

Bratwürstchen und Münsterländer Töttchen wurden verkauft...

Fliegerbombe in Coesfeld City


Applaus brandet auf. „Gut gemacht Herr Berchem“, ruft ein Zaungast. Nur wenige Minuten nachdem die Bombe entschärft und die Innenstadt freigegeben ist, stehen viele Coesfelder an der Fundstelle und schießen Erinnerungsfotos – von Kampfmittelräumer Heinz-Dieter Berchem, der Baustelle und natürlich der Zehn-Zentner-Bombe selbst.

Die Entschärfung hinter der Jakobikirche hatte zuvor eine gute halbe Stunde gedauert und war ganz nach Plan verlaufen. Berchem: „Die Zündkette war noch in Ordnung. So wie ich mir die Entschärfung vorgestellt habe, hat sie auch geklappt.“ Der Zünder in seiner Hand ist nicht größer als ein Wasserglas, die Zehn-Zentner oder 500 Kilogramm schwere Bombe hingegen wirkt wie ein Baby-Wal aus Metall.

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Der Tag im Protokoll:

8 Uhr: Hundertschaften der Polizei sichern die Zufahrten zu dem betroffenen Bereichen. Absperrungen und querstehende Polizeiautos versperren den Zugang. Insgesamt sind 150 Beamte im Einsatz.

10.15 Uhr: Mit einem Bus werden Bewohner aus der Sperrzone gefahren und zum Gymnasium Nepomucenum gebracht, nur drei Bürger nutzen das Angebot

10.30 Uhr: Mit dem Krankenwagen werden bettlägerige Bewohner des St.-Katharinen-Stifts zum Laurentiusstift gebracht.

11 Uhr: Die Sperrzone in der Innenstadt ist leer. Kein Anwohner darf auf die Straße. Von einem Hubschrauber aus wird das Gebiet beobachtet um sicherzustellen, dass sich wirklich niemand dort aufhält.

11.20 Uhr: Im Krankenhaus gehe man von einem ruhigen Vormittag aus, sagt Pflegedienstleitung Melanie Ermert. Bis die Bombe entschärft ist kommen hier keine Notfälle rein. Die umliegenden Kliniken haben umso mehr zu tun.

11.30 Uhr: "Alles ist planmäßig verlaufen", sagt Polizeisprecher Martin Pollmann. "Wir gehen davon aus, dass die Stadt leer ist." Der Hubschrauber soll das Gelände gleich noch einmal überfliegen und prüfen, ob auch wirklich niemand mehr auf den Straßen ist.

12.10 Uhr: Auch wenn die Evakuierungsmaßnahmen im Prinzip abgeschlossen sind, der Krisenstab hält an seinem Zeitplan fest. Die Entschärfung können nicht vorgezogen werden, da der Ablauf auf Handzetteln verbreitet wurde und die Bürger erst gegen 13 Uhr in ihre Kellerräume gehen sollen, heißt es beim Kreis Coesfeld.

13:30 Uhr: Gelassen reagieren die rund 45 umgezogenen Bewohner des St.-Katharinen-Stifts, die vorübergehend im Nell-Breuning-Berufskolleg untergekommen sind. Im Picotorius-Berufskolleg arbeitet das Küchenteam unter Hochdruck, um alle mit Erbsensuppe zu versorgen. Retter stehen bereit und warten auf ihren gegebenenfalls nötigen Einsatz. Rund zehn Anwohner harren im Nepomucenum aus.

13.25 Uhr: Die Bombe ist entschärft. Kampfmittelräumer Heinz-Dieter Berchem: "Die Zündkette war in Ordnung. So wie ich mir die Entschärfung vorgestellt habe, hat sie auch geklappt." 15 Minuten später gibt die Polizei die Innenstadt wieder frei.

 

Von Daniel Peters und Uwe Goerlich

az-online

DRK Betreuungsgruppe Billerbeck im Einsatz

 

Um 04:30Uhr war die Nacht rum.

Schon um 4:45 trafen sich dei DRK Helfer der Betreuungsstaffel in Billerbeck an der Fahrzeughalle.

Mit einer Mannschaftsstärke von 18 Helfern fuhren wir zum Berufskolleg an der Borkener Strasse in Coesfeld. Hier wurden am Tag vorher schon 3 Feldküchen aufgebaut.

Eine davon aus Billerbeck, die Jahre lang gepflegt wurde und jetzt wieder die Erbsensuppe anheizt.

Natürlich musste erst einmal Kaffee gekocht werden...

Die billerbecker Helfertruppe ist ein eingespieltes Team, dass schon auf vielen Einsätzen zusammengearbeitet hat. Es klappt immer gut. Irgendwie bekommen wir es immer pünktlich hin das Essen auszugeben. So auch diesesmal. Die ca. 400 Einsatzkräfte konnten morgens mit Frühstück und Mittags mit einer leckeren Erbsensuppe zufriedengestellt werden.

Als ca. 13:40 Uhr endlich die erlösende Meldung kam "Bombe entschärft" wurde schnell die Küche wieder verlastet, sodass wir gegen 16:00 Uhr wieder in Billerbeck an der DRK Halle waren und diesen Einsatz als abgeschlossen betrachten konnten.

mgd

Evakuierungskreis um die Bombe
DRK Helfer am Pictorius Berufskolleg
...um 05:30 wurde der Feldkochherd angeschmissen
...was lange rührt wird endlich gut...
...es kann nur zusammen klappen...
...ohne Mampf kein Kampf...
...beim saubermachen...
Bilder: mgd